Jetzt OTTO - Reklamation starten

Warum jetzt hier eine OTTO-Reklamation starten?

Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu OTTO:


Nach nur 4 Wochen zeigten sich erste Defekte an meinem neuen Sharp LED TV. Ich war der irrigen Annahme, dass sich alles durch einen Anruf bei Otto klären lässt (Abholung des defekten TV, Austausch ... Weiterlesen

Forderung: Austausch des defekten Geräts.

Service ist hier kein Begriff! Aktuelle Situation: H.be eine Kühlgefrierkombi bestellt. Lieferzeit 3 Tage. Nach 3 Tagen war Hermes da um mir zu sagen, dass dieser nicht in den Aufzug passt. ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung

Hallo, Das kann echt nicht sein das ich so lange auf meine Bestellung warte es ist eine schweinerei und keine von ihnen kann mir helfen außer ich soll warten . 1.Teile von meinen Bett fehlen 2. ... Weiterlesen

Forderung: Entschädigung

Ich habe es noch nicht erlebt, dass man bei einer Couch von 1000€ nach nun inzwischen 3 Jahren (eigentlich ist der Mängel schon eher eingetreten, aber nun nervt es mich richtig) komplett bis auf ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung von 829,94€

Sehr geehrte Damen und Herren, der oben beschriebene Bademantel passt meiner Freundin leider nicht und ist viel zu klein. Ich würde ihn gerne in Größe M eintauschen. Die Produktfarbe ist ... Weiterlesen

Forderung: 1:1 Umtausch

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bestellte kürzlich 1 x CLUSE Quarzuhr »87338649« schwarz, One Size Der beschenkten Person gefällt die Farbe nicht, ich würde die Uhr gerne 1:1 gegen ... Weiterlesen

Forderung: Rücksendung der versendeten Ware, Versand der neuen Ware mit richtiger Farbe

Ich hatte bei Otto einen Fernseher bestellt und ratenzahlung angeklickt. Jeden Monat wurden von meinem Konto automatisch 43 Euro abgebucht. Dies funktionierte wunderbar. Dann endlich war der Fernseher ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung der zu viel abgebuchten Rate

Otto hatte im Internet eine wunderschöne Couch Garnitur in der Farbe Silber, die ich auch bestellt habe und mittels kreditkarte sofort bezahlt habe. Ebenfalls die Lieferung habe ich bezahlt. Am ... Weiterlesen

Forderung: Silber farbene Couch oder Erstattung des Kaufpreises

Online habe ich bei Otto eine Couch gekauft und diese mittels Ratenzahlung beglichen. Nach der letzten Rate war mein Kundenkonto bei Otto ausgeglichen und auf Null, dies konnte ich online einsehen. ... Weiterlesen

Forderung: Rückbuchung der Rate

Vor wenigen Tagen bestellte ich eine Spülmaschine über das Otto Versandhaus. Die Lieferung kam schnell durch die firmeneigenen Techniker. Beim Anschluss passierte jedoch ein kleines Unglück: Der ... Weiterlesen

Forderung: Annahme des entstandenen Schadens und geldliche Leistungen




Otto GmbH & Co KG

Otto Versand - Von den Trümmern des 2. Weltkriegs zum weltweit zweitgrößten Online-Markt

Die Anfänge des kleinen Versandhauses

Das Unternehmen wurde am 17. August 1949 von Werner Otto als Versandhandel gegründet. Der Unternehmenssitz lag zunächst im Hamburger Stadtteil Hamburg-Schnelsen. Der bereits 40-jähriger Geschäftsmann beschäftigte zunächst 3 Mitarbeiter. Die Produktpalette beschränkten sich zum damaligen Zeitpunkt nur auf Schuhe.

 

Ein Jahr später erschien der erste Katalog des Unternehmens mit einer Auflage von 300 Stück. In diesem wurden 28 Schuhe angeboten. Das Besondere an dem neu gegründeten Unternehmen war, dass es als erstes deutsche Unternehmen den "Kauf auf Rechnung" akzeptierte.

 

Das Motto des Unternehmens lautete: "Vertrauen gegen Vertrauen". Wieder ein Jahr später werden Aktentaschen, Regenmäntel und Hosen in das Sortiment aufgenommen, und es erscheint der erste gedruckte Katalog mit einer Auflage von 1500 Stück. Mit diesem neuen Sortiment generiert das Unternehmen schätzungsweise eine Million DM. {1}

 

Die Expansion vom Familienbetrieb...

Weitere 7 Jahre später ist der Jahresumsatz des Unternehmens auf 52 Millionen DM angewachsen, und der Katalog steigt auf eine Auflage von 37.000 Exemplaren an. Zu dieser Zeit werden die ersten Hartwaren wie beispielsweise Fahrräder, Porzellan oder Elektrogeräte in das Sortiment aufgenommen. Der Firmensitz wird in den Hamburger Stadtteil Hamburg-Hamm verlegt.

 

10 Jahre nach der Gründung des Unternehmens stieg die Mitarbeiterzahl auf über 1000 an. Mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen DM ist das Unternehmen mittlerweile zum Großunternehmen herangereift. Die Grundsteine für ein weiteres Firmengelände in Hamburg-Bramfeld werden gelegt. Durch das Wirtschaftswunder wächst das Unternehmen immer weiter, und Anfang des Jahres 1970 wird die erste Umsatzmilliarde erzielt.

 

Das erste außerdeutsche Einkaufsbüro wird 1966 zur Erschließung des asiatischen Marktes in Hongkong eingerichtet. Dies war der Grundstein für die weitreichende Internationalisierung des Konzerns. {1}

 

...zum globalen Großbetrieb

Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Otto wurde das Unternehmen weiter ausgebaut und wurde so zur größten Versandhandelsgruppe der Welt. Das liegt zum einen an der Internationalisierung des Konzerns, zum anderen aber auch an dem 24-h Service für fast alle Artikel. Zudem wird 1993 eine Umweltschutzorganisation gegründet, welche sich für den Erhalt von sauberem Trinkwasser einsetzt. {1}

 

Bis zum heutigen Tag wuchs das Unternehmen an, und auch die widrigsten Bedingungen wie zum Beispiel die Finanzkrise 2008 konnten dem Unternehmen langfristig nichts anhaben. Dieses beschäftigt heute weltweit über 50.000 Mitarbeiter, welche einen jährlichen Umsatz von ca. 2,7 Milliarden EUR erwirtschaften. {2}

 

Das Unternehmen in der Kritik

Mangelhafte Arbeitsbedingungen einiger Angestellter

Das Unternehmen stand immer wieder wegen Arbeitsrechtsverletzungen in den Zuliefererbetrieben in der Kritik. Diese wurden beispielsweise 1996 von der Christlichen Initiative Romero bei den Lieferanten in Mittelamerika festgestellt. Weitere Institute deckten Rechtsverstöße in den Ländern China, Indonesien und den Philippinen im Zeitraum zwischen 1993 und 2007 auf. 2006 wurde dann öffentlich, dass bei einem indischen Unterlieferanten eines Tochterunternehmen Kinder arbeiten mussten. {2}

 

Auch die Tochtergesellschaft Hermes geriet 2011 bundesweit in den Fokus der Ermittler. Das Unternehmensmodel war auf Sub-Subunternehmer ausgerichtet, welche keinerlei Rechtsverhältnis zum eigentlichen Auftraggeber hatten. Somit konnte unter anderem bei den Löhnen Geld eingespart werden. {3}

 

Kritische Bewertungen in Online-Portalen

In Internet-Foren, welche sich auf die Bewertung eines Produkts oder einer Dienstleistung eines Unternehmens spezialisiert haben, wie zum Beispiel trustpilot.com, heise.de oder kununu.com, hat das Unternehmen eine überwiegend positive Bewertung. Einige sind dank der großen Auswahl und dem schnellen Versand über die Jahre zu Stammkunden des Unternehmens geworden. Besonders toll finden es mache, dass bei otto.de auch Markenklamotten wie zum Beispiel Camp David, angeboten werden. {4}

 

Allerdings gibt es auch Menschen, die das Unternehmen stark kritisieren. Vor allem Lieferzeiten, welche nicht eingehalten werden, sind dafür verantwortlich. Einige ebendieser Kunden haben sich beispielsweise zum Black Friday technische Geräte mit einer Versandzeit von 2-3 Tagen bestellt, welche jedoch auf Nachfrage doch erst kurz vor Weihnachten geliefert werden können. Solche Lieferengpässe sind auf Dauer schwer zu vermeiden, sind jedoch nichtsdestotrotz sehr aufreibend für die Kunden. {5}

 

Otto heute

Vom 3-Mann-Betieb zum Global Player

Das Unternehmen ist mit seinen weltweit 50.000 Mitarbeitern zum größten deutschen Versandhandelsunternehmen herangewachsen. Dabei sind Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service die drei Bereiche, auf die sich das Unternehmen spezialisiert hat. Alle drei Segmente zusammen sorgten im Geschäftsjahr 2018/19 für einen Gesamtumsatz von über 13 Milliarden EUR.

 

Dabei bildet der Einzelhandel nach wie vor den Geschäftskern. Weltweit hat das Unternehmen über 100 Online-Shops, welche 74% der Erlöse in diesem Segment generieren. Damit ist das Unternehmen nach Amazon.com der größte Onlinehändler weltweit und zählt zu den 10 wichtigsten deutschen Familienbetrieben. {6}

 

Die Tochterunternehmen

Weiterhin ist der Konzern weltweit in unzähligen Geschäftsfeldern tätig. Dafür hat das Unternehmen in allen bedeutenden Ländern Tochtergesellschaften gegründet. Firmen wie Bonprix, Sportscheck, About You oder Neckermann.de sind nur einige der zahlreichen Beispiele hierfür. {6}

 

Reklamationen bei Otto

Das Unternehmen hat über die Jahre hinweg aufgrund seiner 123 Tochterunternehmen einen globalen Kundenstamm aufgebaut. Viele dieser Kunden kaufen mehrmals im Jahr Waren ein und bekommen diese bis nach Hause geliefert. Es kann aufgrund der tausenden Sendungen, welche das Unternehmen an einem Tag tätigt, zu Komplikationen kommen.

 

Teilweise wird das falsche Produkt geliefert oder kommt in einem beschädigten Zustand an. Daher hat das Unternehmen eine 30 Tage Rückgabe-Garantie mit kostenlosem Rückversand eingerichtet. Trotz diesen Vorkehrungen gibt es viele Kunden, welche eine Reklamation auf Portalen wie zum Beispiel REKLAMATION.COM verfassen. Bei dem großen Kundenstamm des Unternehmens ist dies auch nicht weiter verwunderlich. {7}

 

Wie geht das Unternehmen mit Reklamationen um?

Bisher hat das Unternehmen noch nicht auf Reklamationen auf REKLAMATION.COM geantwortet oder reagiert. Allerdings gibt es andere Internet-Foren, welche eine Schritt-für-Schritt Anleitung zu einer Reklamation geben. Beispiele hierfür sind bezahlen.net und zahlungsmittel.org.

 

Ist das Unternehmen verbraucherfreundlich?

Trotz einigen Reklamationen gilt das Unternehmen als verbraucherfreundlich, was auch an der oben beschriebenen 30 Tage Rückgabe-Garantie liegen mag. Zudem ist der vom Unternehmen geleistete Service laut den Aussagen einiger Kunden "präzise und seriös". Größere Beanstandungen hatte ein langjähriger Kunde beispielsweise nur mit dem Versand des Tochterunternehmens Hermes. Dieser erhielt bei ebendieser Bewertung nur einen von fünf möglichen Sternen. {8}

 

Allgemein lässt sich sagen, dass die meisten Bewertungen auf Internet-Plattformen wie zum Beispiel trustpilot.com oder kununu.com durchweg positiv bei einem Mittelwert von etwa 4 bis 4,5 Sternen liegt. {8}{9}

 

Nur die Bewertung des Online-Versandes im Speziellen fällt hier etwas magerer aus als der Rest des vom Unternehmen gebotenen Services. Auf trustpilot.com erhielt dieser im Durchschnitt nur 1,5 von 5 möglichen Sternen. Trotz einer 1 Sterne Bewertung durch eine vom Unternehmen nicht vorgesehene lange Lieferzeit merkte ein Kunde jedoch abschließend in seiner Bewertung an, dass die Kundenberaterin am Telefon "sehr nett" zu ihm gewesen war. Diese Aussage unterstreicht die These, dass Otto außerhalb des Versandes ausgezeichnete Arbeit im Servicebereich anzubieten scheint.

 

Welche Arten von Reklamationen gibt es überwiegend?

Die Reklamationen auf Internetseiten wie zum Beispiel bei uns sind sehr vielschichtig. Zum einen beschwerte sich ein Kunde über beschädigt angekommene oder unvollständige Ware. Das Bett von ebendiesem Kunden wurde nicht vollständig geliefert und der dazugehörige Kleiderschrank wies zudem bauliche Mängel auf. {11}

 

Ein weiterer Kunde bemängelte, dass seine Couch nach nur 3 Jahren Benutzung anfing zu knarzen. Davon habe er bereits "schmerzen in den Knochen" bekommen. Ebendieser möchte den Wert seiner 2015 erworbenen Couch vollständig zurückerstattet haben. {12}

 

Weitere Gründe einer Reklamation sind beispielsweise falsch gelieferte Produkte, falsche Produktgrößen oder lange zu lange Verzögerungen beim Versand. Auf keine der Reklamationen ist das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt eingegangen. {13}

 

Otto - eine Garantie auf Verbraucherfreundlichkeit?

Abschließend lässt sich anhand der zahlreich vorhandenen Bewertungen und Rezensionen sagen, dass das Unternehmen einen durchaus guten Service anbietet und großen Wert auf Verbraucherfreundlichkeit legt. Bei den Millionen Kunden, die das Unternehmen jedes Jahr mit allen erdenklichen Waren beliefert, ist ein perfekter Service allerdings so gut wie ausgeschlossen.

 

Das Unternehmen ist noch lange nicht perfekt, und es wird auch nach wie vor Menschen geben, welche zum Beispiel falsch beliefert wurden sind und deshalb eine schlechte Bewertung in Internetportalen wie trustpilot.com oder kununu.com abgeben. Unterm Strich lässt sich dennoch sagen, dass das Unternehmen in Sachen Verbraucherfreundlichkeit besser ist als viele andere.

 

Nicht umsonst ist es beispielsweise zum kundenorientiertesten Online-Möbelhändler 2019, zur beliebtesten Shopping-Website 2015 und zu Deutschlands kundenorientiertestem Handelsunternehmen 2011 gewählt worden.

 

Eine Garantie auf Verbraucherfreundlichkeit gibt es allerdings nicht - was sich mit den zahlreichen negativen Bewertungen und Reklamationen leicht begründen lässt. Doch ebendiese kann wohl kein internationaler Konzern je garantieren.

 

Quellenangaben

{1} https://www.ottogroup.com/de/die-otto-group/daten-fakten/Historie.php

{2} https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_(Unternehmen)

{3} https://www.wiwo.de/technologie/green/kolumne-wie-nachhaltig-ist-der-versandhaendler-otto-wirklich/13545126.html

{4} https://de.trustpilot.com/review/www.ottoversand.de?languages=de&stars=5

{5} https://de.trustpilot.com/review/www.ottoversand.de?languages=de&stars=1

{6} https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Group

{7} https://www.youtube.com/watch?v=OBocbXP2gQQ

{8} https://de.trustpilot.com/review/www.otto.de

{9} https://www.kununu.com/de/ottogmbhundcokg/kommentare

{10} https://de.trustpilot.com/review/www.ottoversand.de

{11} https://reklamation.com/otto/bett/beschaedigte-ware

{12} https://reklamation.com/otto/wohnlandschaft/durch-gesessen-bis-auf-die-federn-nach-knapp-3-jahren

{13} https://reklamation.com/otto