Jetzt Coca-Cola - Reklamation starten

Warum jetzt hier eine Coca-Cola-Reklamation starten?

Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu Coca-Cola:


Ich habe einen Kasten Cola gekauft. Die erste Flasche hat sehr seltsam und nicht wirklich nach Cola geschmeckt, also habe ich eine zweite auf gemacht. Diese hat auch so geschmeckt. Also stimmt ... Weiterlesen

Forderung: Erklärung / Austausch / Egal

Ich habe ein Kasten Coca-Cola letzte Woche gekauft. Es fiel mir und einem Bekannten vor einem paar Tagen bereits an der ersten Flasche auf. Wir dachten vielleicht ist zu wenig Kohlensäure drin oder ... Weiterlesen

Forderung: Ersatz.

Sobald man die Flasche öffnet kommt der chemische Geruch entgegen, etwas nach geschmolzener Plastik. Der Geschmack selbst ist auch so. Plastikartig, nach Flasche . Ungenießbar, leider mehrere ... Weiterlesen

Forderung: Ersatzprodukt

Als ich den ersten Schluck aus Cola Zero Flasche nahm, fühlte ich etwas in meinem Mund. Es stellt sich heraus, dass es sich um ein Stück Glas oder Plastik handelt. Ich hatte Angst zu denken, was ... Weiterlesen

Forderung: Ich nehme gerne Gutschein als Entschädigung und Erklärung wie so was passieren könnte würde ich sehr schätzen

Ich möchte mich darüber Beschweren nicht mehr die Wahl zu haben.Die Fanta Mango sowohl Cherry Coke gibt es nur noch Zuckerfrei.Wieso bekomme ich nicht meine Lieblingsprodukte mit ZUCKER,denn dieses ... Weiterlesen

Forderung: Produkt vielfallt

Ich habe am 14.04.2020 eine Mezzo Mix gekauft mit dem mhd. 31.05.20. Die Mezzo mix schmeckt allerdings anders als sonst. ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung oder Entschädigung

Wir trinken viel Fanta Lemon. Nun haben wir schon die zweite Flasche, die nicht schmeckt, da ein ekeliger Nebengeschmack den Lemon Geschmack überdeckt. Teilweise riecht man sogar das da etwas nicht ... Weiterlesen

Forderung: Min. 2 neue Flaschen

Die MezzoMix in der 0,2l Flasche ChargenNr LKY92111851 MHD 07/2020 schmeckt so eklig chemisch nach Lösemittel, Spülwasser. Kann man nicht mit Genuss trinken. Auch optisch war der Inhalt nicht so ... Weiterlesen

Forderung: Ich würde mich über einen Gutschein freuen!

da wir noch einen Edeka im Ort haben ist es echt ärgerlich dort keine Coke Produkte mehr zu bekommen. Durch den aktuellen Streit zwischen Edeka und Coke hat Edeka Lieferschwierigkeiten zum ... Weiterlesen

Forderung: Mezzo mix in kleinen glasflaschen... Gibt nix besseres

Hallo, ich Kauf mir regelmäßig die 1L Kiste.. und Hatte bei der Letzten kiste wie auch bei der neuen eine Flasche bei, wo unter dem Deckel um die öffnung rum so art brauner zucker ist.. Erst ... Weiterlesen

Forderung: Keine




Coca-Cola Services N.V.

Von der Medizin zum Lifestyle Getränk

Coca-Cola gilt heute als wertvollste Marke der Welt. Die bauchigen Flaschen mit dem charakteristischen Schriftzug werden außer auf Kuba und in Nordkorea überall auf der Welt verkauft. Da ist es keine Überraschung, dass der Hersteller, die Coca-Cola Company, sich selbst als weltgrößter Getränkeproduzent bezeichnet. Pro Tag werden weltweit 1,5 Milliarden Flaschen des dunklen Getränks verkauft. Das ergibt einen Jahresumsatz von etwa 30 Milliarden US-Dollar!

 

Die bescheidenen Anfänge

Das Getränk wurde 1886 von einem amerikanischen Apotheker erfunden. Ursprünglich war es als Medizin gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen entwickelt worden. Der Sirup enthielt neben anderen Bestandteilen Colanüsse und Blätter des Coca-Strauchs. Daraus entstand der Name.

 

Coca-Blätter enthalten natürliches Kokain. Da die Bestandteile bitter schmeckten, wurde dem Sirup viel Zucker zugesetzt. Am Anfang wurde die Cola mit Sodawasser gemischt und als Medizin verkauft. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verkaufte der Erfinder, der Apotheker Pemberton, das Rezept an den Apothekengroßhändler Candler. Der gründete 1892 die Coca-Cola Company und ließ die Marke schützen. Schon bald weitete sich das Geschäft landesweit und ins benachbarte Ausland aus.

 

Coke breitet sich aus

Nach Deutschland kam die Cola zuerst 1929. Wegen Rohstoffmangel musste während des Krieges die Produktion eingestellt werden. Als Ersatz wurde während dieser Zeit Fanta entwickelt. Ab 1957 erhielt der ehemalige Schwergewichtsboxer Max Schmeling eine Konzession und betrieb eine Abfüllanlage in Hamburg. Im Jahr 1967 wurden in der Bundesrepublik erstmals mehr als 100 Millionen Kisten Coke pro Jahr verkauft.

 

Die typischen bauchigen Glasflaschen werden seit 1915 hergestellt. Während die Verwendung von Getränkedosen zurückgeht, wird heute der größte Teil der Produktion in PET Flaschen abgefüllt. Davon sind jedoch noch immer sehr viele Flaschen Einwegverpackungen.

 

Warum ist Coca-Cola so erfolgreich?

In den Anfangsjahren wurde die Verbreitung von Coke durch die Prohibition in den USA gefördert. Nach dem Krieg breitete sich die Cola durch die US Soldaten über große Teile der Welt aus.

 

Vor allem aber verdankt Coca-Cola ihren Siegeszug den enormen Ausgaben für Werbung und Marketing. Coke ist viel mehr als ein Erfrischungsgetränk, es ist ein Lifestyle-Produkt.

 

Das braune Getränk prägt den Alltag viel mehr als es den meisten Verbrauchern bewusst ist. Ein Beispiel dafür ist der Weihnachtsmann, auf Englisch Santa Claus. So wie er heute unzählige Male porträtiert wird, als freundlicher, runder alter Mann mit weißem Bart, Zipfelmütze und Stiefeln, ist er eine Kreation von Coca-Cola. Das Unternehmen hat zwar den Weihnachtsmann nicht erfunden, aber sein heutiges Bild von ihm geprägt. Der Ursprung ist eine Werbekampagne der Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts. Damals erfand ein schwedischer Designer das heutige Aussehen des Weihnachtsmanns. Angeblich soll ein Nachbar als Vorbild gedient haben.

 

Übrigens ist auch der Sixpack (Sechser Packung) eine Erfindung von Coke. Die Idee wurde seinerzeit umgesetzt, um den Absatz zu steigern.

 

Coke heute

Nach Apple und Google ist Coke heute die drittwertvollste Marke der Welt. Experten schätzen ihren Wert auf mehr als 78 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als der Wert von Néstle, McDonald's, Pepsi und Starbucks zusammen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen fast 125.000 Mitarbeiter und ist weltweit vertreten. Vor Ort erfolgt die Versorgung meist durch Konzessionäre, die das Getränk in Lizenz produzieren.

 

Coke in Deutschland

In der Bundesrepublik beschäftigt der Konzern ca. 8.500 Mitarbeiter und betreibt 17 Abfüllorte. Das Abfüllvolumen erreicht 4 Milliarden Liter pro Jahr. Damit ist Coca-Cola das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. Zum Konzern gehören aber nicht nur die verschiedenen Sorten Coke, sondern eine große Anzahl anderer Getränke:

  • Sprite
  • Fanta
  • Lift Apfelschorle
  • Apollinaris
  • Powerade
  • Mezzo mix
  • Vio
  • und weitere

     

    Diese Produkte machen etwa die Hälfte aller verkauften alkoholfreien Getränke aus. Laut Statistik trinkt jeder Deutsche pro Jahr etwas mehr als 40 Liter Coke oder andere Getränke des Unternehmens. In Deutschland wird etwa 8 Prozent des weltweiten Umsatzes erwirtschaftet.

     

    COCA COLA IN DER KRITIK

    Eine so bekannte Marke wie Coke ist auch heftiger Kritik ausgesetzt. Die betrifft vor allem 2 Bereiche: die Gesundheit und den Umweltschutz.

     

    Coca Cola Zuckergehalt

    Für diesen Punkt gibt es die meiste Kritik. In 100 ml klassische Coke stecken knapp 11 g Zucker. Das sind etwa 3,5 Stück Würfelzucker (in Deutschland wiegt ein Stück Würfelzucker etwa 3 g). Laut WHO entspricht das mehr als 40 Prozent der empfohlenen Tagesdosis an Zucker. Bedenklich ist, dass ein normales Glas etwa 250 ml enthält und dass besonders Kinder auch schnell eine komplette 1,5 l Flasche leeren können. Das sind 53 Stück Würfelzucker oder mehr als 150 g reiner Zucker oder die sechsfache Tagesdosis.
    Zucker ist verantwortlich für Übergewicht, Diabetes Typ II sowie Karies.

    Warum dann nicht Coke Zero (ohne Zucker) trinken?

    Weil auch diese Sorte gesundheitsschädlich ist. In der Cola ist auch Phosphorsäure in recht hoher Konzentration enthalten. Sie sorgt für den angenehm säuerlichen Geschmack beim Trinken, zerstört aber den Zahnschmelz. Phosphorsäure verhindert zudem, dass der Körper Kalzium aufnimmt. Das Mineral ist für die Bildung der Knochen unverzichtbar. Zu viel Coke fördert daher die Entstehung von Osteoporose. Wissenschaftler vermuten auch, dass Phosphorsäure bei Kindern Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen und Nervosität auszulösen.

     

    Nicht vergessen werden darf das Koffein. In 100 ml Coke sind ungefähr 10 mg Koffein enthalten. Das ist zwar weniger als in Kaffee, dafür trinken aber selbst Kinder Cola leider häufig in großen Mengen. Zu viel Koffein macht nicht nur hyperaktiv und nervös, sondern wirkt sich auch negativ auf die Verdauung aus.

     

    Am sichersten ist es, Coke als Genussmittel zu behandeln und nur gelegentlich zu trinken. Der Süßstoff in den Sorten ohne Zucker ist für fast alle Menschen unbedenklich. Sorten wie Coke Zero enthalten zwar keinen Zucker und haben keine Kalorien, es sind aber immer noch genügend ungesunde Bestandteile darin. Für diese Sorten gilt dasselbe wie für die klassische Cola.

     

    Coca-Cola und der Umweltschutz

    Die Marke wird von Umweltschützern heftig kritisiert, weil immer noch der größte Teil der Getränke in Einwegflaschen abgefüllt wird. Als weltweit am meisten verbreitete Marke ist Coke für einen großen Teil des Plastikmülls verantwortlich. Das Unternehmen verbraucht pro Jahr 3 Millionen Tonnen Plastik. Das reicht theoretisch für 88 Milliarden Einwegflaschen.

     

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert besonders scharf, dass immer weniger Coke in Mehrwegflaschen abgefüllt wird. In den letzten 2 Jahren wurden in Deutschland insgesamt 7 Abfüllstationen für Mehrwegflaschen geschlossen. Der Konzern plant sogar, die 0,5 l und 1,5 l Mehrwegflaschen ganz abzuschaffen, weil sie weniger profitabel sind. In Australien verklagte der Konzern bereits einen Bundesstaat, weil der ein Recyclingsystem eingeführt hat.

     

    COCA COLA HEUTE

    Die Marke steckt zunehmend in Schwierigkeiten. Das zeigt sich am sinkenden Gewinn. Während er 2010 noch mehr als 11 Milliarden US-Dollar betrug, lag er 2017 nur noch bei etwas mehr als 1 Milliarde. Schuld daran ist das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Menschen. Auch die Kampagne gegen die Plastikflut beginnt ihre Wirkung zu zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass der Konzern reagiert und gesündere Produkte in umweltfreundlicher Verpackung entwickelt.

     

    REKLAMATIONEN BEI COCA COLA

    Coke ist immer noch der Marktführer in Deutschland. Gemessen an der fast astronomischen Zahl der verkauften Flaschen ist die Zahl der Beschwerden ziemlich gering. Das liegt daran, dass die Qualitätskontrollen in den Abfüllbetrieben sehr streng sind. Sicher spielt auch eine Rolle, dass es sich meistens um geringe Geldbeträge handelt. Nur wenige Verbraucher machen sich die Mühe, wegen einer Flasche das Unternehmen zu kontaktieren.

     

    Wie geht das Unternehmen mit Reklamationen um?

    Die Reaktion ist unterschiedlich und richtet sich nach der Art der Reklamation. Wenn das Problem beim Zwischenhändler oder Verkäufer liegen könnte, erfolgt oft keine Reaktion. Betrifft es das Unternehmen direkt, bekommt der Kunde innerhalb weniger Tage eine Antwort.

     

    Ist das Unternehmen bekannt dafür verbraucherfreundlich zu reagieren?

    Im Einzelfall gibt es unter Umständen eine Erstattung. Im Allgemeinen scheint Coca-Cola jedoch nur wenig Rücksicht auf die Verbraucher zu nehmen. Selbst mit geänderter Rezeptur ist Cola noch immer ungesund und sollte nur in Maßen, nicht in Massen, getrunken werden. Auch auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist Coca-Cola nicht gerade ein leuchtendes Beispiel. Auf jedem Etikett des Sortiments ist eine Kunden-Hotline und die URL von Coke Deutschland aufgedruckt. Dorthin können sich Verbraucher bei Beschwerden wenden.

     

    Welche Arten von Reklamationen gibt es vermehrt?

    In letzter Zeit beschwerten sich einige Verbraucher, dass sie beim Trinken Plastikteile in der Flasche fanden. Darauf reagierte der Konzern sofort und bat um genaue Angaben, wo und wann die Flasche gekauft wurde sowie die Chargennummer der Flasche. Das ist auch kein Wunder, da derartige Reklamationen das Image der Firma schädigen würden.

     

    Coca-Cola im Wandel

    Das braune Getränk verliert langsam aber sicher an Popularität. Das liegt daran, dass es sich bei den Verbrauchern mehr und mehr herumspricht, dass Coke alles andere als gesund ist. Die sinkenden Gewinne zeigen, welche Macht die Verbraucher haben. Selbst eine so große Marke wie Coca-Cola muss darauf reagieren und sich anpassen. Wenn die Firma weiter wachsen will, kommt sie nicht daran vorbei, noch gesündere Produkte zu entwickeln und bestehende Produkte zu verbessern.

     

    Auch in Puncto Umweltschutz und Plastikmüll kann es sich der Weltkonzern nicht ewig leisten, auf die Anliegen der Verbraucher wenig Rücksicht zu nehmen. Mittlerweile achtet der Verbraucher auch auf diese Kriterien, wenn er sich für den Konsum eines Erfrischungsgetränks entscheidet. Legt das Unternehme hier weiter seinen Fokus darauf, dann kann es auch in Zukunft öfter positive Rückmeldung von Verbrauchern verzeichnen.