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Die neusten Reklamationen zu Persil:





Persil - Henkel AG & Co. KGaA

Persil - das berühmteste Waschmittel der Welt

Es gibt einige Produkte, die nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt bekannt sind. Automarken wie Mercedes Benz oder Volkswagen, aber auch Adidas oder Maggi begründeten den Ruf der ausgezeichneten Qualität, den deutsche Produkte bis heute überall genießen.

 

Zu den großen deutschen Marken gehört auch das Waschmittel Persil. Es wird von der Henkel AG & Co. KgaA hergestellt. Der Konzern wurde bereits 1876 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 50.000 Mitarbeiter. Damit gehört Henkel zu den wichtigsten Herstellern von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetika auf der Welt.

 

Nach wie vor ist das Waschmittel Persil die Stammmarke des Unternehmens.
Der Name ist übrigens ein Kunstwort und leitet sich aus Silben der beiden Hauptbestandteile ab. NatiumPERborat ist ein Bleichmittel und NatriumSILikat löst den Schmutz aus der Wäsche.
Als Persil 1907 zum ersten Mal in Deutschland auf den Markt kam, war es eine Revolution und stellte für die Hausfrauen eine enorme Arbeitserleichterung dar.

 

Es gab zwar zuvor auch schon Waschmittel, die wirkten aber nur, wenn die Wäsche auf dem Waschbrett regelrecht durchgewalkt wurde. Die Waschmittel mussten sozusagen in das Gewebe eingearbeitet werden, damit die Wäsche sauber wurde. Henkel bewarb seinerzeit, dass im Gegensatz dazu Persil selbsttätig wirke.

 

Das Waschmittel musste nur in heißem Wasser aufgelöst werden und drang dann von allein in die feinsten Poren des Gewebes ein. Das mechanische Einarbeiten durch Rubbeln und Schrubben war nicht mehr notwendig. Das erleichterte nicht nur den Frauen die Arbeit, sondern schonte auch die Wäsche.

 

Auch in der Marketingstrategie war Henkel seinerzeit der Konkurrenz voraus. Sein Waschmittel Persil wurde von Anfang an in Kartons fertig abgepackt verkauft. Das machte nicht nur Transport und Handhabung bequemer, sondern sicherte auch eine hohe Markenwiedererkennung, weil die Pappkartons von Anfang an auffällig und einprägsam bedruckt waren.

 

Im Jahr 1921 wurde das Waschmittelwerk in Genthin, Sachsen-Anhalt gegründet, dass vor der Wiedervereinigung das wichtigste Waschmittelwerk der DDR war. Dort wurde bis 1968 ebenfalls ein Waschmittel mit der Bezeichnung "Persil" hergestellt. Nach der Wende kaufte Henkel das Genthiner Werk zurück und produziert dort "Spee", eine Marke, die besonders in den neuen Bundesländern sehr beliebt ist.

 

Aus der Werbung wurde das Waschmittel ab 1922 durch die "Weiße Dame" bekannt, eine Figur einer Frau, ganz in Weiß gekleidet, die für die Reinigungskraft des Waschmittels warb.

 

Sie wird teilweise heute noch benutzt, zum Beispiel auf Verkaufspackungen, die anlässlich des 110. Jubiläums der Marke in den Handel kamen.

 

Heute wird Persil in etwa 30 Ländern verkauft. In manchen Ländern wird es jedoch unter einem anderen Namen verkauft. Seit 2015 ist es auch nach einer Abwesenheit von fast 100 Jahren wieder in den USA erhältlich.

 

PERSIL IN DER KRITIK

In der Kriegszeit wurde kein Persil hergestellt. Es wurde auf Anordnung der Nazis durch ein Einheitswaschmittel ersetzt. Nach dem Krieg tauchte das Wort "Persilschein" im Sprachgebrauch auf. In Anspielung auf das bekannte Waschmittel bezeugte der so genannte Unbedenklichkeitsschein der US-Behörden, dass der Inhaber eine weiße Weste, sprich gute Gesinnung hatte und somit ein Geschäft eröffnen oder eine Wohnung mieten konnte.

 

Es sieht so aus, als ob sich das überwiegend positive Image von Persil zum großen Teil auf das erfolgreiche Marketing von Henkel, weniger jedoch auf die tatsächliche Waschkraft und Umweltverträglichkeit des Waschmittels zurückführen lässt. Persil und andere Marken-Waschmittel fielen immer wieder bei Tests durch die Stiftung Warentest negativ auf. Beim jüngsten Test aus dem Jahr 2018 erreichte das bekannteste deutsche Waschmittel lediglich die Gesamtnote "Befriedigend". In Puncto Waschkraft waren die Eigenmarken vieler Supermärkte und Drogerieketten deutlich überlegen.

 

Kritik wird besonders an der Großpackungen mit Vollwaschmittel geübt. Bei denen ist der Preis pro Waschladung zwar günstiger, dafür enthält das Waschpulver in den Großpackungen deutlich mehr Füllstoffe, was sich negativ auf die Waschleistung auswirkt.

 

Umweltschützer stellten wiederholt fest, dass Vollwaschmittel wie Persil (aber auch andere Marken) Stoffe enthalten, die nur schwer abgebaut werden können, wenn sie einmal in die Umwelt gelangt sind. Tenside und andere Bestandteile sind Gewässerschadstoffe, die sich in den im Wasser lebenden Organismen anreichern. In jüngster Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit besonders auf Mikroplastik. Diese winzig kleinen Plastikteilchen wurden in allen Waschmitteln, auch in Persil, gefunden. Größtenteils überflüssig ist auch Parfüm bzw. Duftstoffe. Sie belasten die Umwelt und können bei den Verbrauchern Allergien auslösen.

 

Während pulverförmige Waschmittel noch relativ gut beurteilt werden, kommen flüssige Waschmittel und ganz besonders Pods (die von Henkel Persil Discs) genannt werden) sehr schlecht weg. Sie erbringen nur mäßige Waschleistung, enthalten aber viele Schadstoffe.

 

Bei den Discs ergeben sich noch 2 weitere Nachteile. Eine genaue Dosierung oder Anpassung der Dosierung an den Verschmutzungsgrad der Wäsche ist nicht möglich. Das gilt auch für die Vorwäsche. In der Werbung sagt Henkel aus, dass eine Vorwäsche meistens nicht nötig ist. Das mag auf Alltagskleidung zutreffen, aber keinesfalls auf Berufsbekleidung, beispielsweise die Overalls eines Kfz Mechanikers oder Kindersachen, die von den Kleinen beim Herumtoben im Freien getragen wurde.

 

Kritik wird auch daran geübt, dass Waschmittelhersteller wie Henkel Verbraucher dazu verleiten, öfter als notwendig zu waschen. Damit wird die Verschwendung von Ressourcen gefördert und die Belastung der Umwelt mit Schadstoffen erhöht.

 

PERSIL HEUTE

Auch mehr als 100 Jahre nach seiner Markteinführung ist Persil das beliebteste Waschmittel in Deutschland. Die Produktvielfalt ist enorm gestiegen.

 

Das Angebot umfasst:

  • klassisches Vollwaschmittel in Pulverform
  • Gel bzw. Flüssiges Waschmittel
  • Caps bzw. Discs (gebrauchsfertig portioniertes Gel)
  • Universalwaschmittel
  • Color Waschmittel für farbige Textilien
  • sensitives Waschmittel mit nur wenig Duftstoffen, geeignet für Allergiker
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    Darüber hinaus stellt Henkel noch eine ganze Reihe weiterer Produkte her, die den Namen Persil tragen.

     

    REKLAMATIONEN BEI

    Der Marktanteil von Henkel war in den letzten Jahren in Deutschland ziemlich konstant bei etwa 30 Prozent. Persil ist und bleibt das Waschmittel Nr. 1 der Deutschen. International konnte Henkel sogar seit der Markteinführung in den USA zulegen.

     

    Insgesamt gesehen hat Persil sein positives Image behalten. Das ist jedoch weniger auf die tatsächliche Qualität des Waschmittels zurückzuführen, sonder eher auf die Macht der Werbung. Bei vielen bekannten Marken mit langer Tradition spielt zudem die Treue der Kunden eine große Rolle. Wenn die Mutter daheim schon mit Persil gewaschen hat, wird die Tochter das Produkt mit großer Wahrscheinlichkeit auch benutzen.

     

    Heute stehen zwar den Verbrauchern durch das Internet viele Quellen zur Information zur Verfügung, aber nur relativ wenige Menschen machen sich die Mühe, diese Daten auszuwerten.

     

    Dagegen haben die Meinungen von Verwandten und Bekannten sowie die einprägsamen Aussagen der Werbung ein viel größeres Gewicht.

     

    Das Unternehmen ist um ein gutes Image bemüht, hat aber manchmal Probleme beim Kundendienst. Auf der Homepage von Persil ist zum Beispiel nirgendwo eine Kontaktmöglichkeit angegeben, an die sich Kunden im Fall einer Reklamation wenden können. Erst nach einer ausgiebigen Recherche im Internet erfahren die Verbraucher, dass es für den Bereich Laundry & Home Care eine kostenlose Service-Nummer gibt: 0800 111 2290. Sie ist Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr besetzt. Die Nummer ist auch auf der Verpackung jedes Henkel-Produkts zu finden.

     

    Auf unabhängigen Webseiten wird angegeben, dass ungefähr 50Prozent aller Reklamationen zum Thema Persil erfolgreich gelöst werden konnten. Der Kundenservice von Henkel ist insgesamt sehr bemüht den anspruchsvollen Verbrauchern entgegenzukommen. Wie viel Entschädigungen für Reklamationen von Henkel ausgezahlt wurden, ist nicht bekannt. In der Mehrzahl der Fälle erfolgte die Entschädigung in Form einer Ersatzlieferung des beanstandeten Produkts.

     

    Die meisten aktuellen Reklamationen beziehen sich auf das Flüssigwaschmittel.
  • Kunden beklagen sich immer wieder, dass sich im Gel weiße Flocken gebildet hätten. Diese setzten sich am Boden der Falsche ab und bildeten eine mehrere Zentimeter hohe Schicht.
  • Diese Reklamationen beziehen sich auf das Produkt Persil Color Gel. Ein Verbraucher reklamierte, dass sich die Verpackung der Duo Caps nicht richtig auflöste. Beim Aufhängen der Wäsche entdeckte er überall weiße Flecken auf der Kleidung, die sich nicht mehr entfernen ließen. Er vermutete, dass diese Flecken vom Verpackungsmaterial stammen könnten.
  • Überraschenderweise liegen vom klassischen Waschmittel in Pulverform keine aktuellen Beanstandungen vor.

     

    Persil - eine Marke mit Tradition und ein paar Schwächen

    Persil ist und bleibt das beliebteste Waschmittel Deutschlands. Diese Aussage gilt seit Jahrzehnten unverändert, obwohl die Waschkraft des Produkts nicht so überragend ist, wie es in der Werbung gerne vermittelt wird. Wegen umweltschädigender Bestandteile, insbesondere Mikroplastik, erntete Henkel mehrfach Kritik. Die meisten Beschwerden beziehen sich vor allem auf die Flüssig-Waschmittel.

     

    Was den Kundenservice anbetrifft, besteht bei Henkel von Fall zu Fall noch Bedarf zur Verbesserung. Lediglich eine Telefonnummer als Kontaktmöglichkeit anzubieten, reicht heute nicht mehr aus. Verbraucher wollen einen Live Chat oder Kontaktmöglichkeiten über soziale Netzwerke, WhatsApp und Instagram.

     

    Insgesamt gesehen ist der Kundendienst von Henkel jedoch meistens zufriedenstellend. Schließlich gelang es den Mitarbeitern, eine große Anzahl aller Reklamationen zur Zufriedenheit der Kunden zu bearbeiten.

     

    Es liegt mehr und mehr in der Hand der Verbraucher, Reklamationen zu vermeiden und zugleich der Umwelt Gutes zu tun. Anstatt der Persil Discs, die gerade der letzte Schrei sind, bietet sich das klassische Waschpulver als Alternative an. Das hat nicht nur eine bessere Waschkraft, sondern schädigt die Umwelt weniger stark. Zudem lässt sich Waschpulver genauer dosieren.
    Das spart Geld und verringert die Belastung der Umwelt.
    Persil ist kein schlechtes Produkt. Es kommt jedoch sehr auf die Verbraucher an, es verantwortungsbewusst und genau nach den Vorschriften des Herstellers zu verwenden.