Jetzt Penny - Reklamation starten

Warum jetzt hier eine Penny-Reklamation starten?

Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu Penny:


Während vor kurzem Jakobskaffee der gleichen Ausführung an verschiedenen Stellen im Laden ,unterschiedlich ausgezeichnet war,(ist schon öfter vorgekommen, war es heute Tommys Sauce Hollandäse. An ... Weiterlesen

Forderung: Durch Freundlichkeit des Personals und Akzeptierung des Preises

In der celebrations Packung waren mehrere Sachen wie bounty und teasers ungeniesbar davon abgesehen war Mars das schlimmste Produkt- weiss angelaufen und der Geschmack war schrecklich, Aber allen in ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung von den leckeren Produkten die Geniesbar sind, danke

Als ich den Spitzkohl von der Plastikverpackung befreien wollte, fiel mir auf, dass sich eine Made darunter befindet. Bei genauerer Betrachtung war dort auch noch eine bläuliche Raupe (ca. 2 cm ... Weiterlesen

Forderung: Geschenkkorb mit frischem Obst und Gemüse

Zwei Packungen Butchers Jumbo Pommes Frites a' 700 Gramm, beim aufschneiden sauerer Geruch aus der Tüte. Nach dem Backen ungeniesbarer Geschmack vergleichbar mit Saurtkraut trotz Kühlung und noch ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein

Wir haben in Ihrem Markt in Plankstadt ein Magnet-Fliegengitter gekauft. Als wir dieses zusammen bauen wollten, mussten wir feststellen das die vier Kunstoff Ecken zum zusammen bauen des ... Weiterlesen

Forderung: Zusendung der fehlenden Kunststoffecken 4 Stück

Wir haben in Ihrem Markt in Plankstadt ein Magnet-Fliegengitter gekauft. Als wir dieses zusammen bauen wollten, mussten wir feststellen das die vier Kunstoff Ecken zum zusammen bauen des ... Weiterlesen

Forderung: Zusendung der fehlenden Kunststoffecken 4 Stück

Ich habe am 18.1.2019 Garnelen natur von Berida gekauft Diese sollten entdarmt sein. Es haben 90% der Garnelen einen vollen Darm Letztendlich konnten wir die nicht essen Bilder haben wir auch ... Weiterlesen

Forderung: 100%

Ich wollte die haltbare Mich 1,5 % fettarme Mich aus dem Kühlschrank holen, dabei ist der Schraubverschluss von der Mich so heraus gebrochen, wo Zacken im unteren Teil dran sind, an denen ich mich so ... Weiterlesen

Forderung: Ich erwarte Schadenersatz da ich die Mich jetzt entsorgen kann.

Beim runter drücken geht es nicht wie es am Anfang war die Kohlensäure geht überall hin aber kaum was in die Karaffe danach ist es wieder schwer zum aufmachen ... Weiterlesen

Forderung: Austausch Gerät

Die Verpackung des Produktes Lachsfilets von Berida 250g war von außen zwar in Ordnung aber innen war die Folie aufgeplatzt sodass sich Gefrierbrand bildete und die Produkte aus hygienischen Gründen ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung 100% (Bargeld oder Zurücküberweisung)




Die Penny-Markt GmbH

In Deutschland gibt es 10 große Discounter, die den Markt beherrschen. Der Marktführer ist Lidl. Penny kommt auf dem 5. Platz, dicht gefolgt von den Rivalen Norma und Netto. Insgesamt können deutsche Kunden in mehr als 16.000 Discounter-Filialen einkaufen. Der Umsatz in den Märkten steigt seit Jahren kontinuierlich an und betrug 2018 ungefähr 75 Milliarden Euro.

 

Penny - der Öko-Discounter?

Der Discounter betreibt Märkte sowohl in Deutschland als auch in 6 weiteren europäischen Ländern. Der erste Penny-Markt wurde 1973 in Limburg an der Lahn eröffnet und war von Anfang an ein großer Erfolg. Der seinerzeitige Eigentümer war die Leibbrand-Gruppe, ein Handelsunternehmen, dem auch die toom-Baumärkte gehören. Nur ein Jahr nach der Gründung wurde der REWE Konzern auf den Erfolg des jungen Discounters aufmerksam und beteiligte sich am Unternehmen. Das führte so weit, dass die gesamte Leibbrand-Gruppe 1989 von REWE übernommen wurde. Der Discounter trug zu einem großen Teil zum Umsatz von REWE bei. Der Sitz der Unternehmenszentrale befindet sich in Köln.

 

Die folgenden Jahre wurden durch ein kontinuierliches Wachstum geprägt. Der Discounter eröffnete ab 1990 zahlreiche neue Filialen im Osten Deutschlands. Einige entstanden sogar noch vor der offiziellen Wiedervereinigung. Ab 1994 wurden auch Märkte außerhalb Deutschlands eröffnet. Den Anfang machte Italien, nur ein Jahr später gefolgt von Frankreich und Ungarn. Tschechien, Ungarn und Österreich folgten 1996. Vereinzelt wurden Filialen auch in Großbritannien und Spanien eröffnet.

 

Das Wachstum erhielt einen mächtigen Schub, als 2007 Tengelmann seine Plus-Filialen verkaufte. Ursprünglich erhielt zwar Edeka den Zuschlag, aber nach einigem Hin und Her durfte Penny doch allein in Deutschland 300 Plus-Filialen übernehmen. In Tschechien gingen sogar alle dortigen Plus-Filialen an das Unternehmen, so dass der Discounter dort zum Marktführer wurde.

 

Heute gibt es in Deutschland ungefähr 2.200 Filialen. In den Ländern Österreich, Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Italien und Rumänien kommen insgesamt noch einmal ca. 1.400 Standorte dazu. Mit etwas mehr als 350 Standorten hat Tschechien die meisten Penny-Märkte im Ausland. Das Unternehmen erzielte einen Jahresumsatz von etwa 8 Milliarden Euro. Die Hälfte davon wird in den ausländischen Filialen erwirtschaftet.

 

Modernisierung und Nachhaltigkeit

Trotz dieser Entwicklung ging in den folgenden Jahren der Gewinn zurück, so dass der Konzern sogar Verluste einfuhr. Der Mutterkonzern REWE reagierte darauf und nahm umfangreiche Veränderungen vor. Die Läden wurden heller und freundlicher und die Gänge zwischen den Regalen breiter, so dass die Kunden mehr Platz haben. Die Flächen wurden nicht mehr mit Aktionsartikeln zugestellt. Das Sortiment wurde erweitert. Heute werden in einem Penny-Markt im Durchschnitt ungefähr 2.000 verschiedene Artikel angeboten.

 

Der Discounter setzte nicht mehr nur auf niedrige Preise, sondern zunehmend auf Vielfalt, Qualität und Nachhaltigkeit. Das Angebot an Bio-Produkten, veganen und vegetarischen Lebensmitteln umfasste zunächst etwa 100 Artikel, wird aber ständig erweitert. Die Kunden nehmen es sehr gut an. Bei den Non-Food Artikeln, die hauptsächlich als Aktionsware verkauft werden, achtet der Discounter darauf, nur Produkte ins Sortiment zu nehmen, die nachhaltig bzw. umweltschonend produziert werden und keine schädlichen Chemikalien enthalten. Das brachte Penny ein Lob von Greenpeace und anderen Umweltorganisationen ein. Bei den Verbrauchern kam gut an, dass 2016 mit dem Verkauf nicht normgerechter Obst- und Gemüseprodukte begonnen wurde. Das sind beispielsweise seltsam geformte Möhren oder zu krumme Gurken.

 

Das Sortiment wird durch günstige Mobilfunktarife und Reisen erweitert. Kunden können in den Shops an der Kasse kostenlos Bargeld abheben. In der App stehen Coupons zur Verfügung, mit denen Kunden sparen können.

 

Bei vielen dieser Maßnahmen war Penny Vorreiter in Deutschland. Zusammen mit einem verstärkten Auftritt in der TV Werbung führten sie dazu, dass der Discounter ab 2016 wieder einen Gewinn verbuchen konnte. Dieser Erfolgskurs hält bis heute an.

 

PENNY IN DER KRITIK

In seiner nunmehr fast 50-jährigen Geschichte sah sich der Discounter auch wiederholt mit Kritik konfrontiert, die sich negativ auf sein Image auswirkten. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde zum Beispiel kritisiert, dass Filialen des Discounters häufiger überfallen wurden als andere Supermärkte, weil es dort keine modernen Tresore gab. Der Mutterkonzern REWE reagierte darauf und verbesserte die Sicherheitsmaßnahmen. Daraufhin nahm die Häufigkeit der Raubüberfälle ab. Im Jahr 2005 erschütterte ausgerechnet ein Skandal über Eier das umweltfreundliche Image des Discounters. Der Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisierte, dass der Discounter noch immer Eier aus Käfighaltung verkaufte, während andere Unternehmen sie bereits vor längerer Zeit aus dem Sortiment genommen hatten.

 

Drei Jahre später erregte ein Bericht des bekannten Magazins "Stern" großes Aufsehen. Es berichtete, dass in den Filialen Mitarbeiter systematisch durch Videokameras überwacht wurden. In einigen Fällen seien sogar Privatdetektive eingesetzt worden. Das Management rechtfertigte sich mit der Begründung, die Überwachung wäre veranlasst worden, um Diebstähle aufzuklären. Peinlich war nur, dass ähnliche Berichte 2013 erneut auftauchten, dieses Mal zuerst im ZDF-Magazin "Frontal21". Wieder wurden Vorwürfe erhoben, dass in den Filialen im großen Umfang Videoüberwachung ohne Wissen des Personals betrieben wurde. Das Management bezeichnete den Vorfall als eine Einzelerscheinung. Die Überwachung sei von einer Filialleiterin eigenmächtig veranlasst worden, von der man sich inzwischen getrennt habe.

 

Um Probleme mit dem Datenschutz ging es 2010. Kunden, die beim Discounter oder bei REWE mit dem Lastschriftverfahren bezahlen wollten, erhielten keine Kopie der Vereinbarung zur Weitergabe und Speicherung ihrer Daten ausgehändigt. Das betraf Verkaufsstellen in Schleswig-Holstein. Der Landes-Datenschutzbeauftragte stellte fest, dass dieses Verhalten eindeutig ungesetzlich sei. Das Unternehmen rechtfertigte sich mit dem Umweltschutz. Man wolle Papier einsparen.

 

PENNY HEUTE

Das Unternehmen scheint aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben und genießt heute ein positives Image. In der letzten Zeit gab es keine größere öffentliche Kritik mehr. Der Jahresumsatz betrug 2017 12 Milliarden Euro. Im Ausland gibt es ca. 1.400 Filialen und 21.000 Mitarbeiter, in Deutschland 2.180 Filialen mit 28.000 Beschäftigten. Der Discounter profitiert vom wachsenden Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Der Mutterkonzern REWE brachte das Pro Planet Label heraus, dass Eigenmarken erhalten, die bei der Herstellung und Verwendung die Umwelt weniger belasten. Für den Betrieb der Filialen wird zunehmend Ökostrom verwendet. Bei Neu- oder Umbauten werden, so weit technisch möglich, photovoltaische Anlagen zur Stromerzeugung benutzt.

 

REKLAMATIONEN BEI PENNY

Insgesamt liegen etwas mehr als 200 Beschwerden über den Discounter vor. Wenn man bedenkt, dass es in Deutschland mehr als 2.000 Märkte gibt, ist das sehr wenig; eine Reklamation im jedem 10. Markt. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass es sich nur um Reklamationen handelt, die veröffentlicht wurden. In der Praxis werden die meisten Beanstandungen gleich vor Ort gelöst, in dem Markt, in dem das beanstandete Produkt gekauft wurde. Der Kunde bringt die Ware zusammen mit dem Kassenzettel. Er kann in der Regel die beanstandete Ware entweder umtauschen oder erhält sein Geld zurück.

 

Negativ fällt auf, dass Penny sich nur in weniger als 1 Prozent der Fälle zu einer Antwort bequemte. In einem Fall, der erst wenige Monate zurücklag, beschwerte sich eine Kundin, dass noch immer zu viel Obst und Gemüse in Plastikfolie verpackt zum Kauf angeboten wird. Eigentlich hätte man zu dieser Beschwerde eine Stellungnahme erwartet, kratzt sie doch am grünen Image des Discounters. Der raffte sich jedoch zu keiner Reaktion auf.

 

Für Reklamationen steht eine Kunden-Hotline zur Verfügung, die zum normalen Ortstarif von Montag - Samstag von 7 - 21 Uhr angerufen werden kann. Auf der Homepage gibt es ein Formular, das online ausgefüllt werden kann.

 

Überraschend ist, worum es bei den Reklamationen geht. Mehrfach beschwerten sich Kunden aus verschiedenen Märkten über unfreundliches Verkaufspersonal. Eine Kundin wurde sogar aufgefordert, den Markt zu verlassen. Probleme scheint es auch öfter mit der Aktionsware zu geben. Einige Kunden berichteten, dass sie Produkte kauften, die aber nur kurze Zeit funktionierten. Im Markt wurde die Rücknahme verweigert mit der Begründung, die Artikel seien schon gebraucht. Auf diesem Gebiet sollte der Discounter ruhig mehr Kulanz zeigen. Darüber hinaus gibt es natürlich die bei einem Discounter zu erwartenden Reklamationen über abgelaufene, verdorbene oder beschädigte Ware.

 

Erst Mitte Oktober 2019 gab es einen Rückruf, der tiefgefrorenes Pangasius-Filet betraf. In einigen Produkten wurden Reste von Reinigungsmitteln gefunden, von denen eine gesundheitliche Gefahr ausgehen kann.

 

PENNY - gut aber mit Raum für Verbesserung

Der Discounter ist sehr um ein positives Image bemüht und hat auf Kritik in der Vergangenheit meistens positiv reagiert. Der Kundendienst könnte jedoch noch deutlich besser sein. Es wirft kein gutes Licht auf das Unternehmen, wenn es auf kaum eine der öffentlich vorgetragenen Reklamationen reagiert, selbst wenn es sich dabei um Probleme wie Plastikverpackungen handelt, die hochaktuell sind und von Wettbewerbern wie Aldi schon längst in Angriff genommen werden.

 

Letztendlich wird der Discounter jedoch auf die Probleme und Beschwerden seiner Kunden reagieren. Dazu zwingt ihn schon die harte Konkurrenz auf dem deutschen Markt und die Macht der Verbraucher sowie zahlreicher Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen.