Jetzt LIDL - Reklamation starten

Warum jetzt hier eine LIDL-Reklamation starten?

Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu LIDL:


Ich habe den Drehstuhl am 24.09.2020 in der LIDL Filiale in Güglingen gekauft. Nun ist eine der Rollen am Drehstuhl ist angebrochen und wird vermutlich bald ganz abbrechen. Der Drehstuhl lässt sich ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung des Preises von 58,19€

Wir haben am 06.10.2020 den Silvercrest Sandwichmaker bei Lidl gekauft (Kassenzettel vorhanden) und bereits nach dritter Nutzung ist das Gerät nicht mehr funktionsfähig. Nach dem ersten Toast hat ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung oder Gutschein

Transportschaden, Kanten gebrochen, Bestellnummer: 255439200, Artikelnummer:100067480001, Held Start Spülenschrank 80x85x50 cm. Beim Auspacken der Ware stellte ich fest, dass der Boden des ... Weiterlesen

Forderung: Möchte kein Gutschein oder Erstattung, möchte nur einen neuen Boden.

Unsere Hündin steht total auf diesen Apportierstab, aber er tuts nicht mehr. der Ein- bzw. Ausschalter bewegt sich nicht mehr. Trotz Aufladung, leuchtet der Stab nicht mehr oder trotzdem er still ... Weiterlesen

Forderung: Umstausch

Wir haben für unseren Hund zu Weihnachten ein Gummihuhn der LIDL-Eigenmarke Zoofari gekauft. Nachdem er 3 Mal damit spielte (immer unter Aufsicht!) war das Material scheinbar so porös, dass er sich ... Weiterlesen

Forderung: Eine Stellungnahme wäre erst einmal schön.

Am 28.12.2020 Habe ich Raclettekäse im Lidl in Baden eingekauft. Als ich ein Pack am 31.12.2020 aufgemacht habe war der Käse schon verschimmelt. Obwohl das Ablaufdatum erst am 08.02.2021 ist. Leider ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein

Das Gerät lässt sich nicht mehr einschalten. Es reagiert auch nicht auf das Ladegerät. Am Gerät ist keine Funktion mehr vorhanden. Ich habe das Ladegerät angeschlossen der Akku lädt nicht der ... Weiterlesen

Forderung: Ein neues Funktionsfähiges Gerät.

Sehr geehrte Damen und Herren, Linke Kopfhöhrer funktioniert nicht mehr. Das Gerät wurde im Laden am 2.09.2020 gekauft. Die Rechnung wird dabei angefügt. Mit freundlichem ... Weiterlesen

Forderung: Ersatz oder Rechnungsbetrag erstatten

Leider haben wir drei Pakete der argentinischen Rotgarnelen (Deluxe) am vergangenen Mittwoch gekauft um diese am heutigen Silvesterabend zu essen. Noch nie haben wir so matschige und ungenießbare ... Weiterlesen

Forderung: Erstattung von 100%

Gefrierschrank mit einem Defekt an der rechten aussenseite geliefert.Will das Gerät nicht wieder zurück schicken, um auf ein anderes lange warten zu müssen.Bitte um einen Preisnachlass für das ... Weiterlesen

Forderung: Bitte um einen Preisnachlass, da das Gerät eine Delle ander rechten Aussenseite hat




Lidl Stiftung & Co. KG

Der Einzelhandel in Deutschland wird durch mehrere große Discounter geprägt. Zusammen mit seinem stärksten Konkurrenten Aldi Nord & Aldi Süd gehört Lidl zu den Marktführern in Deutschland und vielen Ländern Europas.

 

Lidl - die Großmacht aus Schwaben

Die Anfänge des Unternehmens reichen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Damals existierte bereits während der Kaiserzeit eine Südfrüchtehandlung in Heilbronn, unweit von Stuttgart. Im Jahr 1930 kaufte sich der Heilbronner Kaufmann Josef Schwarz als Komplementär (persönlich haftender Gesellschafter) in die Firma ein. Der Firmenname wurde in Lidl & Schwarz KG geändert. Aus der Südfrüchtehandlung wurde ein Lebensmittelgroßhandel, der die gesamte Region um Heilbronn belieferte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Firma vollkommen zerstört.

 

Nach dem Krieg dauerte es nur wenige Jahre bis zum Neustart. Bereits 1954 entstand in Heilbronn eine neue Hauptverwaltung. Im Jahr 1968 entstand der erste Supermarkt heutiger Struktur in Backnang, unweit von Stuttgart. Er trug den Namen "Handelshof". Daraus wurde 1968 die Handelskette "Kaufhof", die bis heute zum Konzern gehört.

 

Die neue Zentrale des Unternehmens wurde 1972 in Neckarsulm eröffnet, wo sie sich auch heute noch befindet. Nur ein Jahr später eröffnete der erste Discount-Supermarkt, sozusagen der Prototyp der heutigen Supermärkte. Das Konzept war für die damalige Zeit revolutionär. Der alleinige Inhaber des Konzerns, Josef Schwarz, verkaufte ein begrenztes Warensortiment zu niedrigen Preisen. Dabei wurde konsequent auf Kosteneinsparungen geachtet. Dazu gehörten vor allem Selbstbedienung und Verzicht auf aufwendige Präsentation. Das Konzept wurde von den Kunden begeistert angenommen. Als Josef Schwarz 1977 starb und sein Sohn Dieter den Konzern übernahm, gab es in der Bundesrepublik bereits 30 Lidl-Filialen.

 

Aus rechtlichen Gründen konnte Dieter Schwarz den Namen der ursprünglichen Südfrüchtehandlung nicht übernehmen. "Schwarzmarkt" wollte er sein Unternehmen aber aus verständlichen Gründen nicht nennen. Deswegen kaufte er einem pensionierten Berufsschullehrer die Rechte an dessen Namen, Lidl, ab und gab dem Discounter seinen heutigen Namen. Dieter Schwarz zog sich 1999 aus dem Geschäftsleben zurück.

 

Im Jahr 2015 eröffnete unweit von Heilbronn die erste Lidl-Filiale einer neuen Generation. Sie zeichnet sich durch helle Gebäude, breitere Gänge und eine bessere Präsentation der Waren aus. Für das Personal wurden bessere Sozialräume geschaffen. Das Sortiment wurde erweitert und durch Markenprodukte bereichert. Dieses Konzept wird auf alle existierenden Discounter übertragen.

 

Seit 2017 ist in Bad Wimpfen bei Stuttgart die neue Zentrale in Bau. Die Fertigstellung erfolgt wahrscheinlich im Jahr 2020. Dort werden einmal 1.500 Mitarbeiter beschäftigt sein.

 

LIDL IN DER KRITIK

In der Vergangenheit musste sich der Discounter mehrfach heftige Kritik auf mehreren Gebieten anhören.

 

Arbeitsbedingungen des Personals

Gewerkschaften und andere Organisationen warfen dem Discounter schlechte Arbeitsbedingungen und teilweise Überwachung des Personals ohne dessen Wissen und Einverständnis vor.

 

Der Discounter reagierte darauf und unternahm viel, um die Missstände zu korrigieren. Im Jahr 2010 wurde ein interner Mindestlohn eingeführt, der damals schon 10 Euro pro Stunde betrug und heute auf mehr als 12 Euro/Stunde gestiegen ist. Die Überwachung wurde eingestellt und durch elektronische Speicherung wird, die Arbeitszeit der Mitarbeiter auf die Minute erfasst, sodass es kaum noch unbezahlte Überstunden gibt.

 

Arbeitsbedingungen bei Lieferanten

Auch auf diesem Gebiet gab es immer wieder Kritik. Der bekannte Journalist Günther Wallraff prangerte beispielsweise in einem Artikel aus dem Jahr 2008 die schlechten Arbeitsbedingungen bei einem Zulieferer des Discounters an.

 

Kritisiert wird auch, dass der Discounter Kleidung aus seinem Sortiment als "fair produziert" vermarktet, die Textilien jedoch für einen Monatslohn von umgerechnet 17 Euro (!) in Bangladesch herstellen lässt.

 

Der Fairglobe Orangensaft des Discounters geriet 2014 in das Visier der Stiftung Warentest. Der Saft trägt das "Fairtrade" Siegel, obwohl die Arbeitsbedingungen auf der Erzeugerplantage keinesfalls fair sind.

 

Bis 2008 gab es massive Verstöße gegen den Datenschutz. Das Personal in mehr als 500 Filialen wurde durch Detektive und Kameras überwacht. Sogar Toilettengänge wurden dokumentiert. Krankheitsfälle wurden in speziellen Akten festgehalten. Daraufhin wurde das Unternehmen zur Zahlung von ca. 1,5 Millionen Euro Bußgeld bezahlen. Seitdem 2009 ein neues Datenschutzkonzept eingeführt wurde, haben sich die Verhältnisse gebessert.

 

Kritik der Kunden

Es gab mehrfach Kritik wegen sogenannter Lockvogelangebote. In aktuellen Prospekten beworbene Produkte waren in einigen Filialen bereits nach 1 Stunde ausverkauft. Der Bundesgerichtshof stellte in den Urteilen von 2005 und 2011 zur Sachlage fest, dass beworbene Non-Food Produkte für mindestens 2 Tage im Angebot sein müssen.

 

Im Rahmen der oben erwähnten Verstöße gegen den Datenschutz soll es sogar vereinzelt vorgekommen sein, dass die PIN von Kunden, die mit Karte zahlten, ausgespäht wurde.

 

Die Deutsche Verbraucherzentrale veröffentlichte 2012 eine Studie, der zufolge der Discounter in vielen Fällen, das im BGB fest geschriebene Recht auf Umtausch oder Rückgabe verweigerte.

 

LIDL HEUTE

Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf Wachstumskurs. Heute betreibt Lidl knapp 11.000 Filialen in 29 Ländern und ist damit der größte Discounter der Welt. Er trägt mit mehr als 81 Milliarden Euro Jahresumsatz etwa 80 Prozent zum Gesamtumsatz der Schwarz-Gruppe bei. Der Rest kommt übrigens von Kaufland.

 

Die Expansion begann 1989 mit dem Markteintritt in Frankreich. Ein Jahr später öffnete die erste Filiale in der ehemaligen DDR.

 

Die meisten Auslandsfilialen gibt es in:

  • Polen - 700 Filialen
  • Großbritannien - 660 Filialen
  • Italien - 600 Filialen
  • Spanien - 540 Filialen
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  • In Deutschland gibt es ungefähr 3.200 Filialen.
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    REKLAMATIONEN ZU LIDL

    Das Unternehmen gehört zu den führenden Discountern Deutschlands. Jeden Tag kaufen in den deutschen Filialen Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Kunden ein. Unter Berücksichtigung dieser Angaben ist die Zahl von weniger als 1.000 Reklamationen, die gegenwärtig vorliegt, sehr gering. Die Beschwerden beziehen sich in der Hauptsache auf Mängel bei einzelnen Produkten (Lebensmittel). Auffällig ist jedoch, dass sich mehrere Beschwerden auf leere Regale am Freitagnachmittag oder Montagmorgen beziehen. Auch unfreundliches Personal und der schlechte Zustand der Einkaufswagen wurden bemängelt. Das lässt auf interne Probleme schließen. Solche und ähnliche Beschwerden gab es in mehreren Filialen. Die weiter oben im Punkt Kritik geschilderte Verweigerung des Rechts auf Umtausch oder Erstattung scheint zumindest in einigen Filialen immer noch praktiziert zu werden. Den Kunden wurde die Erstattung des Kaufpreises für verdorbene Waren in mehreren Filialen verweigert.

     

    Wie geht das Unternehmen mit Reklamationen um?

    Die Art und Weise wie der Discounter reagiert ist keinesfalls zufriedenstellend. Lediglich in 1 Prozent (!) aller Beschwerden erfolgte überhaupt eine Antwort des Unternehmens. Gelöst wurde kaum eines der Probleme. Selbst wenn sich Kunden darüber beschwerten, dass sie Fremdkörper wie beispielsweise Plastik in Lebensmitteln fanden, gab es keine Reaktion vonseiten des Konzerns. Andere Unternehmen reagieren in solchen Fällen viel heftiger, sind derartige Vorkommnisse doch schlecht für das Image. Den Branchenriesen aus Neckarsulm scheint es dagegen kaum zu stören.

     

    Ist das Unternehmen bekannt dafür verbraucherfreundlich zu reagieren?

    Auf seiner offiziellen Homepage gibt sich Lidl sehr verbraucherfreundlich. Dort steht zum Beispiel, dass der Discounter für Lebensmittel eine Geld-zurück-Garantie gibt. Ware mit Beanstandungen kann ohne Angabe von Gründen ohne eine zeitliche Befristung an der Kasse zurückgegeben werden. Diese Garantie gilt in allen Filialen, unabhängig davon, in welcher Filiale die Ware gekauft wurde. Das ist ein krasser Widerspruch zu den oben aufgeführten Beschwerden und nur schwer zu erklären.

     

    Kunden können eine Service-Hotline mit einer kostenlosen 0800 Nummer für Beschwerden nutzen. Die Telefonnummer ist von Montag - Sonntag von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

     

    Welche Arten von Reklamationen gibt es bei Lidl vermehrt?

    In der letzten Zeit gibt es vermehrt Beschwerden über Mängel bei Non-Food Produkten. Diese funktionierten entweder nicht oder gingen schnell kaputt. Obwohl Lidl die Produkte nicht selbst herstellt, aber vertreibt, scheint der Discounter keine Verantwortung übernehmen zu wollen. Wie üblich erfolgte auf die Beschwerden keine Antwort.

     

    Gut - aber Raum für Verbesserung

    Wenn über Beschwerden im Zusammenhang mit dem weltgrößten Discounter gesprochen wird, muss man die Verhältnisse ins rechte Licht setzen. Die überwiegende Mehrheit der Kunden ist mit Lidl zufrieden. Beschwerden und Reklamationen machen nur einen kleinen Bruchteil des Umsatzes aus. Trotzdem zeugt es von keinem guten Kundendienst, dass auf Beschwerden und Probleme der Kunden nur ausnahmsweise eingegangen wird. Da kann der Discounter von seiner Konkurrenz noch viel lernen. Die gehen mit solchen brisanten Themen deutlich besser um.

     

    Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass der größte Teil der Beschwerden mit Sicherheit unmittelbar vor Ort zur Zufriedenheit der Kunden gelöst werden. In der Regel geht es da ja um kleinere Beträge von nur wenigen Euro. Auf große Kritik, vor allem wenn sie in der Öffentlichkeit vorgetragen wurde, hat der Discounter in der Vergangenheit jedenfalls positiv reagiert und sein Bestes getan, um die kritisierten Missstände zu beseitigen. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Einstellung auch durchsetzt, wenn sich nur ein einzelner Kunde beschwert. In diesem Punkt besteht noch ein Bedarf zur Verbesserung.