Jetzt Langnese - Reklamation starten

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Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu Langnese:


Beim Einkaufen fand bei lidl o.g. Sorte. Super habe ich gedacht und auch der hohe Preis von über 3 Euro, hielt mich nicht zurück. Doch bei der 3. Entnahme kam es zum Zwischenfall. Im Mund befand ... Weiterlesen

Forderung: Einen Gutschein in Höhe von 20 Euro finde ich angemessen. Es kann einfach nicht sein, das So was passiert.

Wir hatten im Rewe eine Packung Flutschfinger Eis gekauft. Leider hatten wir zu unserem Pech eine unerfreuliche Überraschung, weil wir feststellen mussten, dass vier von acht Stück Eis von der ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein o.ä.

Ich habe in Heiden in der K+K Filiale das Eis Capri käuflich erworben. Da dieses nicht den Vorrausetzungen entspricht möchte ich dies reklamieren. Das Eis war in der Verpackung ausgelaufen und ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein o.ä

Guten Tag, leider konnte man das Eis nicht am Stiel essen, da der Stiel zu weit im Eis drin war und dies bei der kompletten Verpackung. Wir mussten das Eis mit einem Löffel essen und dies war sehr ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein damit wir Ersatz kaufen können

Der Stiel vom Nogger Eis ist viel zu weit im Eis drin, kann man nicht mit den Fingern greifen. Das Eis haben wir in einem Edeka Markt gekauft. Beim aufmachen mussten wir feststellen, dass man das Eis ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein für eine neue Nogger Eispackung wäre super ;-)

In der calipo Eis Packung ist nur ein grünes drinnen...das findet mein Kind als Frechheit....ich beschwere mich in ihrem Namen und bitte darum dieses zu ändern....denn Geschwister Streiten sich.... ... Weiterlesen

Forderung: Verpackungsinhalte ändern

Guten Tag, ich habe mir gestern endlich einmal wieder Ihr leckeres Eis gekauft und wollte gestern Abend mit Genuss ein Domino Eis essen. Leider musste ich beim öffnen feststellen, das die eine ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein o.ä.

Wir haben im 900ml Packen Solero Glas und Aluminium gefunden. Fotos sind vorhanden. Bitte um Stellungnahme und Fotos können nach gereicht werden! Wir sind sehr enttäuscht, vor allem, weil mein Kind ... Weiterlesen

Forderung: Kaufpreis oder Naturalien

Habe beim netto eine packung gekauft ( nogger orginal ) darin waren 2 stuck lose bzw der stiel .. war schon ärgerlich da ich ein verrückter nogger fan bin ... wollte ihnen nur Bescheid geben ... ... Weiterlesen

Forderung: Euch Überlassen

Hallöchen, als langjährige und treue Kundin nun aber mal eine Beanstandung...... Meine Enkelin fand in der Nogger Cremissimo Eispackung 900ml ein ca 3 cm langes Plastikteil. Dünn und spitz , aber ... Weiterlesen

Forderung: Gutscheine




Langnese - Unilever Deutschland GmbH

Speiseeis gehört zu beliebtesten Leckereien der Deutschen. Allein im heißen Sommer 2018 lag der Pro-Kopf Verbrauch bei 8,7 Litern. Am populärsten ist seit vielen Jahren die Sorte Vanille. Wenn es um Speiseeis geht, gehört die Firma Langnese zu den Marktführern.

 

Eiskrem und andere süße Dinge

Den Namen Langnese verbinden die meisten Verbraucher mit Eiskrem, Sommer, Sonne, Urlaub und Strand. Darüber hinaus verkauft Unilever auch verschiedene Sorten Honig mit dieser Marke. Zu den Sorten gehören auch die Marken Magnum, Cornetto, Cremissimo und andere. Eiskrem, die zur Markenfamilie gehört, lässt sich am herzförmigen Logo erkennen.

 

Die Geschichte der Marke begann im Frühjahr 1935. Damals importierte der Hamburger Kaufmann Karl Seyfehrt zum ersten Mal Eis aus Dänemark, das unterwegs gegessen werden konnte. Das bis heute beliebte "Eis am Stiel" wurde zuerst in der Hansestadt, bald aber auch in ganz Deutschland, ein Riesenerfolg. Der internationale Konzern Unilever kaufte wenig später das Unternehmen und trug es im Jahr 1936 als "Langnese Eiskrem GmbH" ins Handelsregister von Berlin ein. Schon 1937 verkaufte die Firma deutschlandweit mehr als 20 Millionen Stück "Eis am Stiel". Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Erfolgsgeschichte. Wegen Rohstoffmangel musste die Produktion 1940 eingestellt werden und konnte erst 1948 wieder aufgenommen werden.

 

Die fünfziger Jahre waren eine sehr produktive Zeit. In diesen Jahren entstanden Eissorten, die bis heute beliebt sind. Dazu gehört zum Beispiel die Eissorte "Capri", die 1959 erstmals produziert wurde. In den Jahren des Wirtschaftswunders wuchs der Appetit der Bundesbürger auf Eis. Langnese konnte seinen Absatz verzehnfachen! Die Erfolgsgeschichte setzte sich in den folgenden Jahren fort. In den sechziger Jahren wurden die Sorten Nogger, Cornetto und Split kreiert, die immer noch zu beliebten aktuellen Sortiment gehören. In dieser Zeit wurde auch der Produktionsstandort in Heppenheim eröffnet. Heute zählt die Produktionsstätte zu den größten Eiskremfabriken Europas. Die Firma war innovativ und brachte neue Sorten auf den Markt. Dazu gehörte Vienetta im Jahr 1981 und das bis heute begehrte Magnum im Jahr 1988.

 

Das Stammwerk in Hamburg-Wandsbeck schloss 1985 endgültig. Im Jahr 1998 wurde das alte Logo mit der rot-weiß gestreiften Markise durch das rote Streifen-Herz abgelöst. Es wird bei allen Sorten der Marke verwendet.

 

Langnese heißt nicht überall so

Das Eis wird in ungefähr 60 Ländern produziert und verkauft. Je nach Land heißt die Marke sehr unterschiedlich. In Österreich ist es als Eskimo bekannt, in Spanien als Frigo, in Südafrika und den Niederlanden als Ola, in der Schweiz als Lusso, in Italien als Algida und in Brasilien als Kibon. Wie auch immer der Name lauten mag, das Herz ist immer Bestandteil des Logos.

 

Einige kuriose Fakten über Speiseeis

Das meiste Speiseeis wird in den skandinavischen Ländern gegessen. Spitzenreiter ist Finnland mit 12 Litern Speiseeis pro Kopf und Jahr. Italien liegt überraschenderweise erst auf dem 4. Platz und Deutschland folgt weit abgeschlagen im Mittelfeld. Überraschend ist auch, dass trotz des wärmeren Klimas in Spanien und Griechenland weniger Eis als in Deutschland verzehrt wird.

 

Schon seit Jahren ist in Deutschland Vanille die beliebteste Eissorte. Auf dem 2. Platz folgt Schoko und danach Haselnuss. Die meisten Deutschen essen das ganze Jahr über Eis. Dabei handelt es sich zu 80 Prozent um industriell produziertes Eis. Nur 17 Prozent wird in Eisdielen verzehrt. Den Rest von 3 Prozent lassen sich die Gäste in Fastfood Restaurants und anderen gastronomischen Einrichtungen schmecken.

 

Beim industriell hergestellten Speiseeis ist Langnese mit einem Marktanteil von 75 Prozent der eindeutige Platzhirsch. Mehr als 96 Prozent aller Deutschen kennen die Marke.

 

LANGNESE IN DER KRITIK

Verbraucherorganisationen üben seit Jahren heftige Kritik, sowohl an Langnese als auch an seinen Konkurrenten Schöller, Mövenpick und Häagen-Dazs. Im Jahr 2002 bemängelte zum Beispiel die Stiftung Warentest, dass es sich bei dem Produkt "Sea World" der Unilever Eismarke um eine Mogelpackung handeln würde. Die Kinder wurden enttäuscht, weil in der Packung vor allem viel Luft, ein kleines Spielzeug aber nur wenig Eis enthalten war.

 

Bei einem Test von Eis am Stiel im Jahr 2005 erreichte das hoch angepriesene Magnum nur den 3. Platz. Testsieger war ein Eis von Néstle Schöller.

 

Im Jahr 2009 wurden Haushaltspackungen von Vanilleeis getestet. Von den 22 Produkten erhielt nur eines die Note "Gut" (Häagen-Dazs), 3 wurden mit "Befriedigend" bewertet, 9 mit "Ausreichend" und 9 sogar mit "Mangelhaft". Der Grund für die schlechte Bewertung war der Fakt, dass die meisten Packungen keine oder höchstens Spuren echter Vanille enthielten. Die Hersteller versuchten, zu sparen und die Verbraucher zu täuschen. Einige Eissorten waren sogar vollständig mit synthetischer Vanille hergestellt worden.

 

Die Täuschung gelingt fast immer, weil sich die Zugabe von Vanillin und anderer künstlicher Zusätze kaum auf den Geschmack auswirkt. Eigentlich sollte Qualitäts-Speiseeis aus Naturprodukten wie Milch, Milchfett, Vanille, Kakao, Nüssen und Früchten bestehen.

 

Um Kosten zu sparen, greifen aber immer mehr Hersteller anstatt zum teuren Milchfett oder gar Butter lieber zu Palmfett. Für immer mehr Plantagen mit Ölpalmen werden große Teile des tropischen Regenwalds gerodet.

 

Auch in anderer Hinsicht standen Langnese Produkte (und die anderer Hersteller) öfter in der Kritik. Lebensmittel, die für Kinder bestimmt sind (Beispiel Kinder Bueno) enthalten zu viel Zucker und zu viele Kalorien. Sie sollten nur gelegentlich verzehrt werden.

 

Der neueste Skandal betraf nicht nur Langnese, sondern auch andere Marken des Unilever Konzern. Wegen einer sprunghaften, nicht nachvollziehbaren Preiserhöhung nahm die Handelskette "Kaufland" ab dem 1. Januar 2019 viele Marken des Konzerns aus dem Sortiment. Dazu gehören beispielsweise Knorr, Lipton und Langnese. Einige Sorten, darunter Magnum, werden jedoch weiterhin verkauft.

 

LANGNESE HEUTE

Bis jetzt prallt die Kritik am Unternehmen ab und zeigt so gut wie keine Wirkung. Die Marke konnte ihre Vormachtstellung behaupten. Das liegt unter anderem auch an der intensiven Werbung. Davon abgesehen zeichnet sich das Speiseeis von Unilever durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Wie bereits gesagt, kann der durchschnittliche Kunde am Geschmack kaum feststellen, ob im Vanilleeis echte oder künstliche Vanille verarbeitet wurde. Trotzdem verliert die Marke langsam aber sicher Boden an die Konkurrenz. Das versucht der Konzern zu verhindern, indem er beispielsweise Magnum wie eine eigenständige Marke aufbaut und vermarktet. Teilweise ist das Image von Magnum besser als dass der Stammmarke.

 

Ein weiterer Effekt darf nicht vergessen werden: die globale Erwärmung. Wenn es Firmen gibt, die davon profitieren, dann die Hersteller von Speiseeis.
Der Rekordsommer 2018 beschwerte den Eisherstellern Rekordumsätze.

 

REKLAMATIONEN BEI LANGNESE

Ausgehend davon, dass Eiskrem sehr beliebt ist und besonders in den in letzter Zeit immer heißer werdenden Sommern mehr und mehr verzehrt wird, gibt es nur wenige Beschwerden über Probleme mit diversen Produkten.

 

Im Juli 2018 gab es allerdings einen größeren Vorfall. Speiseeis der Sorte Vienetta Schokolade in der 650 g Packung musste in mehreren Bundesländern vom Markt genommen werden. Einzelne Packungen enthielten Bestandteile von Haselnüssen, die nicht auf der Packung aufgelistet waren. Das hätte für Menschen mit einer Nuss-Allergie gefährlich werden können.

 

Wie geht das Unternehmen mit Reklamationen um?

Der Umgang mit Reklamationen ist nicht besonders kundenfreundlich, denn das Unternehmen hüllt sich in Schweigen. Selbst auf Reklamationen, die bereits länger als ein Jahr zurückliegen, hat die Firma bis heute noch nicht geantwortet. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl der Reklamationen dort erfolgt, wo das Eis gekauft wurde. Obwohl der Verkäufer fast nie die Schuld hat, wird er oft genug dem Kunden aus Kulanz den Schaden ersetzen. Dazu trägt bei, dass es sich fast immer um kleinere Beträge handelt.

 

Welche Arten von Reklamationen gibt es vermehrt?

Die Mehrzahl der Reklamationen bezieht sich darauf, dass Kunden beim Essen Fremdkörper im Eis fanden, von Holzsplittern bis zu Haaren. Immer wieder passiert es auch, dass Packungen beschädigt sind. In diesen Fällen könnten die Schäden beim Transport entstanden sein.

 

Gelegentlich wird bemängelt, dass die Packungen nicht richtig befüllt sind oder das Eis nur teilweise mit Schokolade überzogen wurde. Obwohl das Problem in diesen Fällen eindeutig beim Hersteller liegt, erfolgte trotzdem keine Antwort.

 

Langnese - Naht das Ende der Eiszeit?

Bis jetzt ist die Marke des Konzerns Unilever das beliebteste Eis der Deutschen. Langsam aber sich zeichnen sich auf dem Markt jedoch Veränderungen ab. Die Konkurrenz gewinnt an Boden und bei den Kunden wächst das Bewusstsein für die Gesundheit und die Umwelt. Wenn das Unternehmen seine Position als Marktführer behalten will, muss es sich neue Strategien überlegen und gesünderes Eis produzieren, das weniger Zucker und weniger Fett enthält.

 

Es gibt zwar schon zahlreiche Anstrengungen in diese Richtung, sie reichen aber noch nicht aus. Das zeigen auch Tests unabhängiger Organisationen wie der Stiftung Warentest. Darüber hinaus muss das Unternehmen dringend daran arbeiten, seinen Kundendienst zu verbessern. Selbst ein so großer Konzern wie Unilever kann es sich auf Dauer nicht leisten, Beschwerden seiner Kunden einfach zu ignorieren.

 

Der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm auch das nächste Eis am Stiel. Bis auf sehr seltene Ausnahmefälle können es sich die Deutschen unbesorgt schmecken lassen.