Jetzt EDEKA - Reklamation starten

Warum jetzt hier eine EDEKA-Reklamation starten?

Ganz einfach: Ihre Reklamation ist öffentlich, kostenlos und lohnt sich für Sie.

Unternehmen reagieren oft nur durch öffentlichen Druck - wir schreiben das Unternehmen an, sobald Ihre Reklamation online ist und wenn das Unternehmen dies bemerkt, wird reagiert. Eine E-Mail von Ihnen oder eine nicht-öffentliche Reklamation kann das Unternehmen ignorieren - etwas, das auch Tausende andere im Internet lesen, nicht.

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Die neusten Reklamationen zu EDEKA:


Ich habe bei Edeka eine Mikrowelle gekauft,sie läuft bis jetzt ohne Probleme. Am Abend habe ich für meinen Sohn Popcorn machen wollen...Alles erledigt wie auf der Verpackung steht...nach ca.1 ... Weiterlesen

Forderung: Einen neuen Teller oder einen Gutschein

Sehr geehrte Damen und Herren, am 25. Januar habe ich bei einer Ihrer Filialen in Berlin ein Stück Parmiggiano Reggiani g.U. (24 Monate gereift) der EDEKA Eigenmarke gekauft. Auf den ersten Blick ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein, Zusendung von diversen Ersatzprodukten

Die ganze Straße in 78601 Mahlstetten keine Prospekt erhalten (Werbung) 3 Woche. Es funktioniert ein Fach nicht seit den letzten Monaten mal gib es welche mal gib es keine.Normal werden die Prospekte ... Weiterlesen

Forderung: Genau u konzentriertes Arbeiten

keine Antwort auf meine Reklamation vor Wochen ... Weiterlesen

Forderung: Antwort

Emmentaler gerieben 45% Fett i.tr. in geschlossener Tüte verschimmelt. Kühlkette nicht unterbrochen und im Kühlschrank gelagert, noch geschlossene Verpackung. Das MHD ist der 19.11.2019, B4364 ... Weiterlesen

Forderung: Gutschein

Die Champignons (eingelegt im Rapsöl, mit Aceto Balsamico di Modena g.g.A., Chilipulver, Knoblauch und Kräutern) waren trotz des noch gültigen von MHD 14.08.2019 bereits verschimmelt. Die Packung ... Weiterlesen

Forderung: Ersatz durch die qualitative Ware

Guten Tag, leider sind die Brötchen, gekauft am 05.07.2019 voller Schimmel. L19 156 B23 Die Tüte wurde dunkel und trocken gelagert. Habe sonst nie Probleme mit diesen Brötchen. Ich bitte ... Weiterlesen

Forderung: Gerne Gutschein

Guten Tag, gern und regelmäßig essen wir ihren Delikatess Landrauchschinken. Allerdings ist die letzte von ns gekaufte Packung ungeniessbar. Das Fleisch war so sämig und sehr stark von Sehnen und ... Weiterlesen

Forderung: Über eine neue (geniessbare) Packung würden wir uns natürlich freuen.

Hallo Ihr Fahrer ist wie ein Rennfahrer gefahren. Hat im Halteverbot geblinkt und ist dann Rückwärts gefahren. D ich keine Ahnung hatte, was er plante, habe ich mich vor die Garagenausfahrt eines ... Weiterlesen

Forderung: Soziale Kompetenz steigern

Habe bei edeka die einmalhandschuhe aus latex gekauft da ist bei vielen der mittelfinger zu ärgere mich jedesmal hatte das scho das dritte mal also bei 3 packungen jetzt dachte ich nach der dritten ... Weiterlesen

Forderung: Z.b ein gutschein




EDEKA Zentrale AG & Co. KG - Urgestein des Einzelhandels

 

Von den Anfängen bis zur NS-Zeit

Die Wiege der EDEKA liegt in Berlin. 1898 schlossen sich 21 Kaufleute aus dem damaligen Deutschen Reich zur Einkaufsgemeinschaft deutscher Kolonialwarenhändler (E.d.K.) zusammen. Der originäre Vorgänger der heutigen EDEKA wurde 1907 in Leipzig gegründet. Der sperrige Name des Unternehmens lautete damals "Zentraleinkaufsgenossenschaft des Verbandes deutscher kaufmännischer Genossenschaften eGmbH". 1911 wurde aus dem alten Kürzel E.d.K. der bis heute durchgängig verwendete Name. Bereits 1912 tritt die Genossenschaft mit Eigenmarken auf. Im Jahr 1925 verlegt das Unternehmen erstmals ein eigenes Kundenmagazin mit dem Titel "Die kluge Hausfrau".

 

Neustrukturierung in der Nachkriegszeit

In der Zeit des Wiederaufbaus erholte sich das Unternehmen recht zügig, konnte bereits im Jahr 1952 einen Umsatz von 727 Millionen D-Mark verzeichnen und war damit deutscher Marktführer. 45.000 Einzelhändler waren unter dem Dach der Genossenschaften versammelt. Die Zentrale in Hamburg koordinierte dabei das grundlegende Geschäft. Durch die Vollbeschäftigung in der Wirtschaftswunderzeit wurden Arbeitskräfte auf dem Markt knapp. Diesem Defizit begegnete man mit der Einführung der Selbstbedienungstresen. Mit dem Aufkommen der Discounter wurden viele kleinere Märkte unrentabel, so dass sich in dieser Zeit die Anzahl der Läden drastisch verminderte.

1965 wurde das bis heute bekannte Logo mit dem markanten Block-E kreiert - damals noch in der zum heutigen Logo inversen Farbgebung. Insgesamt nehmen Werbung und Marketing einen zunehmend größeren Anteil in der Firmenstruktur ein. So werden bereits Mitte der 50er Jahre Kinospots gedreht. Der große Showmaster Rudi Carrell ist lange Zeit das Werbegesicht für EDEKA. 1972 erhielt die Zentrale die Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Zeitgleich werden 12 Regionalgesellschaften gegründet. Innovativ wird das Unternehmen 1981 mit der Einführung der ersten Scannerkasse. Im Folgejahr tritt EDEKA zunächst in eine warenwirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Betreibern der Marktkauf-Supermärkte, der AVA AG ein. Damit konnte der Konzern innerhalb kürzester Zeit seine Marktmacht stärken und ausweiten.

 

Die Wendezeit und die 2000er

Der Mauerfall ging natürlich auch - oder gerade- an diesem Unternehmen nicht spurlos vorbei. Konnte man doch nun wieder zur Wiege zurückkehren. Viele der Konsum- und HO-Märkte schließen sich dem Unternehmen an. Nicht nur in Deutschland expandieren die Genossenschaften. Durch Beteiligungen an Handelsketten in Dänemark und Tschechien vergrößert sich der Absatzbereich nach Norden und Osten. Beteiligungen und Übernahmen im Inland stärkten die Marktmacht. Über 50% der AVA AG gingen in den Besitz des Konzerns über.

 

EDEKA in der Kritik

Zwei große Themen beschäftigten die EDEKA in der Neuzeit. Zum einen wurden immer wieder die Anbaubedingungen für Obst und Gemüse und die Qualität der Schlachterei-Eigenmarke Gutfleisch kritisert. So untersuchte ein Labor im Auftrag der NGO Greenpeace diverse Obstsorten und stellte deutliche erhöhte Pestizidwerte fest. Eine Empfehlungsliste für Landwirte, die das Unternehmen 2009 herausgab, enthielt zu mehr als 60 % Pestizide, die in Deutschland keine Zulassung erhalten haben. Beim Fleisch standen vor allem die Zulieferbetriebe in der Kritik. Einige Gutfleisch-Lieferanten konnten nicht einmal die Mindeststandards für Masttierhaltung nachweisen. Mangelnde Transparenz in der Fleisch-Datenbank führte zu negativer Berichterstattung in den Medien.

 

Zweiklassengesellschaft im Supermarkt

Zum anderen wurden des Öfteren Beschwerden aus der Arbeitnehmerschaft laut, die die Bezahlung und Arbeitsbedingungen zum Thema haben. Durch die besondere Struktur des Unternehmens gelten Tarifverträge nur für Angestellte der Zentrale. Da die Märkte selbst von selbständigen Kaufleuten betrieben werden, unterliegen diese keiner Tarifbindung. Vereinzelt haben sich Belegschaften einiger Märkte die Anpassung an Tarifwerke erstritten.

Dieser Erfolg der Festangestellten wurde in den betroffenen Märkten meist dadurch kompensiert, dass Aushilfen Löhne an den Grenzen des Mindestlohns erhalten. Eine einheitliche Entlohnung aller Mitarbeiter gibt es bislang aber noch nicht. 2008 sorgte die systematische Bespitzelung meist von Mitarbeitern in Führungspositionen für einen medialen Skandal.

 

Zwei Marketing Kampagnen

In jüngster Zeit erntete das Unternehmen für seine Werbespots herbe Kritik. Insbesondere die Spots zum Mutter- und zum Vatertag 2019 erhitzten die Gemüter. Hier wurde der Vater im Muttertagsspot als Nichtskönner und die Mutter im Vatertagsspot als ewige Spielverderberin dargestellt. Jeweils gekrönt wurden diese Darstellungen mit dem Slogan "Danke Mama, dass du nicht Papa bist!" und "Danke Papa, dass du nicht Mama bist!".

 

Als positives Beispiel lässt sich die Werbekampagne "Heimkommen" aus der Adventszeit 2015 aufführen. Das Werbevideo erreichte innerhalb von sieben Tagen auf Youtube über 30 Millionen aufrufe. Mit dem Hashtag #heimkommen ging das Video in den Sozialen Medien viral und wurde durchweg positiv aufgenommen. Der Werbefilm wurde von den Verbrauchern als emotional besonders ansprechend aufgenommen und rief, für ein Spot, ungewöhnlich starke Emotionen hervor.

 

EDEKA HEUTE

Damals wie heute bestimmt der Lebensmitteleinzelhandel das Unternehmen. Daneben werden Drogerie- und Non Food-Artikel vertrieben. Aus den ehemals 23 einzelnen Genossenschaften sind nach einer weiteren Neustrukturierung im Jahr 2001 heute sieben Regionalgenossenschaften geworden. Im selben Jahr erhielt die Zentrale die Rechtsform als AG & Co. KG. Die größte der Genossenschaften, die Regionalgenossenschaft Minden-Hannover hat ihren Sitz in Minden und versorgt den Bereich Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Bremen und den nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens. Insgesamt 4.500 eigenständige Kaufleute mit 6.000 Märkten sind in den Regionalgenossenschaften versammelt.

 

Gigant im Kleinen

Die Märkte sind ein wichtiger Bestandteil in der regionalen Nahversorgung. Insbesondere im ländlichen Bereich schließen die Nah&Gut-, xpress- oder Ihr Frischmarkt- Filialen Lücken in der Versorgung mit alltäglichen Gebrauchsgütern und Lebensmitteln. Diese Märkte verfügen in der Regel über kleine bis mittelgroße Verkaufsflächen von unter 400 bis 1000 Quadratmetern. Einige sind auch in Tankstellen oder Bahnhofsgebäuden untergebracht. In Ballungs- und größeren Gewerbegebieten finden sich die E-Center mit bis zu 5.000 qm. Diese werden auch als Hypermärkte bezeichnet. In ländlichen Zentralorten sind die EDEKA Neukauf-Märkte mit bis zu 2.500 qm Verkaufsfläche angesiedelt.

 

Konkurrenzdruck mit eigener Linie begegnen

Am Discountermarkt ist EDEKA mit diska, Treff 3000, NETTO (ohne Hund) und NP-Markt vertreten. Durch die Übernahme der Spar- und Netto-Märkte im Jahr 2006 avancierte die Aktiengesellschaft zu Deutschlands größtem Lebensmitteleinzelhändler. Dazu betreiben die Genossenschaften selbst eigene Fachhandelsketten, Produktionsbetriebe, darunter Bäckereien, Fleischereibetriebe sowie eine Weinkellerei, und Einkaufskontore.

Die Übernahme der Kaiser's Tengelmann-Gruppe wurde durch das Bundeskartellamt untersagt. Das Unternehmen unterhält einige Tochtergesellschaften, die als zentrale Dienstleister externe Tätigkeiten für die Zentrale und die Märkte übernehmen. Darunter finden sich zum Beispiel ein eigener Verlag, eine Versicherungs- und eine Leasinggesellschaft und die Edekabank AG. Mit der EDEKA-Versorgungsgesellschaft hat der Konzern seinen eigenen Energieversorger, der sowohl die zentralen Standorte als auch die Märkte mit Strom versorgt.

Soziales Engagement zeigt der Konzern durch Partnerschaften mit verschiedenen NGOs. Seit 2008 engagiert sich das Unternehmen im Projekt "Aus Liebe zum Nachwuchs" mit Mahlzeiten in Kitas und Schulen. 2009 wurde eine Kooperation mit dem WWF unter dem Titel "Schutz der Meere" eingegangen. 2016 und 2018 war EDEKA offizieller Partner der Olympischen Teams bei den Sommer- und bei den Winterspielen.

 

REKLAMATIONEN BEI EDEKA

Das Unternehmen verzeichnete im Jahr 2018 376.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 53,6 Milliarden Euro. Allein im Jahr 2017 haben 7.200 Azubis ihre Ausbildung bei einem der Märkte, bei den Regionalgesellschaften oder in den Zentralen begonnen.

Dass bei dieser Größe nicht alles jederzeit rund laufen kann, versteht sich von selbst. Wie im Lebensmitteleinzelhandel üblich können Reklamationen direkt im Geschäft abgewickelt werden. Da es sich dabei in der Regel um eigenständige Märkte handelt, kann die Qualität der Abwicklung von Markt zu Markt variieren. Die Märkte sind dabei an das BGB und das Verbraucherschutzgesetz gebunden.

Einen zentralen Kundenservice bietet der Konzern auf seiner Homepage an. Hier können Anregungen, Lob, Kritik und Reklamationen online abgearbeitet werden.

Da das Unternehmen hauptsächlich Lebensmittel vertreibt, hängt die Großzahl der Reklamationen mit dem Verderb von Lebensmitteln vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zusammen. So werden oftmals verschimmelte Molkerei-, Bäckerei- und Fleischprodukte reklamiert. Andere Beschwerden gibt es über nonkonformes Verhalten einzelner Mitarbeiter bis hin zum Marktleiter. Das Unternehmen reagierte auf der Plattform reklamation.com/edeka auf diese Reklamationen mit einer Ausnahme gar nicht. Es ist nur in einem Fall eine direkte Antwort auf die Beschwerde über das Fehlverhalten eines Mitarbeiters zu verzeichnen. Diese ist lösungsorientiert, die Lösung zieht allerdings keine monetären Auswirkungen für den Konzern nach sich. Ob man sich in anderen Fällen auf direktem Wege geeinigt hat, ist nicht nachvollziehbar.

 

Deutschlands kleiner Marktriese

Das traditionsreiche Unternehmen mit seinen oftmals familiär wirkenden Märkten hat sich seinen Platz am Markt durch geschickte Unternehmenspolitik und taktische Expansion erkämpft. Die meisten der Märkte werden durch Einzelkaufleute geführt, die unter dem Dach der großen Regionalgenossenschaften Vorteile im Einkauf erlangen. Durch Nutzung eigener Produktionsstätten und Eigenmarken kann das Unternehmen gegen den Druck der Discounter standhalten und in vielen Segmenten sogar den Preis bestimmen. Mittlerweile über 112 Jahre alt, steht der Konzern seit 2006 ungebrochen an der Spitze des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland.